1 Zur Digitalen Wertschöpfungskette | Web Analytics

1 Zur Digitalen Wertschöpfungskette

Aufgrund des technologischen Wandels und der wirtschaftlichen Entwicklung gewinnt der Faktor Information gegenüber dem Faktor Produktion an Bedeutung. Viele Unternehmen und Organisationen sind dabei, ihre Geschäftsprozesse, Kundenbeziehungen und ihr Angebot mithilfe elektronischer Informations- und Kommunikationsmittel zu unterstützen.
Sie betreiben eine digitale Wertschöpfungskette, eventuell ergänzt mit materiellen Gütern und Produktkomponenten.
Als Leistungsanbieter und Leistungsnachfrager können im eBusiness Unternehmen (Business), öffentliche Institutionen (Administration) und auch private Konsumenten (Consumer) auftreten. Wichtig dabei ist, dass die elektronische Geschäftsbeziehung einen Mehrwert schafft, sei dies in Form eines monetären oder eines immateriellen Beitrags.

Abbildung 1: Reifegradmodell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung 1: Reifegradmodell des eBusiness [Meier & Stormer 2008]

Das eBusiness-Reifegradmodell unterscheidet die folgenden vier Qualitätsstufen:

  • Stufe D – Information: Dazu gehört das Bereitstellen allgemeiner Unternehmensinformationen, Produkt- und Dienstleistungskataloge, Kontaktinformationen oder das Unterhalten von Stellenbörsen.
  • Stufe C – Kommunikation: Hierzu zählen Dienste wie Suchfunktionen, Formulare, FAQ, E-Mail, Newsletter, Chat, Diskussionsforen, Corporate Blogs und soziale Netzwerke, die die Interaktivität mit den Kunden über das Web fördern.
  • Stufe B – Transaktion: Bei dieser Stufe geht es um die elektronische Geschäftsanbahnung und -abwicklung, mit Online-Offerte-Erstellung, Bestellwesen, Bezahlung und Distribution.
  • Stufe A – Integration: Die höchste Stufe betrifft die Integration und Kundenbindung z. B. durch personalisierte Websites, One-to-One-Marketing, Online-Order-Tracking sowie den Einsatz digitaler Agenten für Beratung und Verkauf individueller Produkte und Dienste.

Zu Kapitel 2: Web Analytics - Begriffsklärung