department of informatics

Entstehungsgeschichte

1958

Gründung des Instituts für Automation und Unternehmensforschung (IAUF). Es war das erste derartige universitäre Institut in Europa. Diese Schaffung war zweifellos weitsichtig und eine Pioniertat, da damals die Informatik als Disziplin noch gar nicht existierte. Die Automatisierung wurde allerdings nicht als universitäre Disziplin anerkannt.
 

1961

Das Institut konnte einen eigenen Computer, einen LGP-30, dessen Leistung heute von jedem Taschenrechner übertroffen wird, beschaffen.
 

1973

Bis ins Jahr 1973 benutzte das Institut das Rechenzentrum der kantonalen Verwaltung. Erst danach konnte die Universität eine eigene Anlage, einen PDP 11/30, anschaffen.
Operations Research Vorlesungen wurden in den betriebswirtschaftlichen Studiengang der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät aufgenommen.
 

1986

Zu Beginn der 80er Jahre erkannte die Wissenschaftspolitik, dass die Schweiz dabei war, im Bereich der Informationstechnologien den Anschluss zu verlieren. 1986 wurde endlich ein Lehrstuhl für Informatik an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät geschaffen. In dieser Zeit wurde der Beschaffung von 25 Computer zu je 25'000 Franken zugestimmt. Weiter trennte sich das Institut vom Informatikdienst der Universität ab. Somit stand dem Aufbau der Informatik nichts mehr im Wege.
 

1988

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät und die Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften genehmigen einen gemeinsamen Studienplan zur Erlangung des Diploms in Informatik.
 

1994

Gründung des Instituts für Informatik (IIUF), welches die beiden betreffenden Lehrstühle der mathematisch-naturwissenschaftlichen und der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten vereint.
 

2000

Das Institut für Informatik wird in das jetzige interfakultäre Departement für Informatik umgewandelt.
 

2002

Mit der Einführung des Bologna-Systems wurde neu ein Studiengang in Wirtschaftsinformatik eingeführt. In Informatik und Wirtschaftsinformatik ist es seit diesem Jahr möglich, einen Bachelor und einen Master zu erlangen.
 

2004

Die Fördergesellschaft des Departements für Informatik beschliesst seine Umwandlung in eine Stiftung, welche die Entwicklung der Informatik an der Universität Freiburg unterstützt.
 

2008

Am vergangenen 7. November fand die Zeremonie anlässlich der 50 Jahr-Feier der Informatik an der Universität Freiburg statt. Der Höhepunkt war die Abschiedsvorlesung von Prof. Jürg Kohlas.
 
 
Der Anlass wurde mit grossem Erfolg durchgeführt, mehr als 300 Personen haben daran teilgenommen.
Die Fotos zur Veranstaltung können hier heruntergeladen werden.
  
 

Zukünftige Entwicklungen

Das Departement für Informatik möchte sich in Zukunft im Bereich „Informatik für die Geistes- und Sozialwissenschaften“ profilieren und Forschungen in den folgenden Gebieten verstärken: Dokumentverarbeitung, elektronisches Buch, Systeme zum computergestützten Unterricht, Benutzerschnittstellen und automatische Inferenz- und Deduktionsmethoden.